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Pflegestellen brauchen Pflegestellen...

denn mit unseren Pflegefamilien steht und fällt unsere Arbeit und wir können leider nicht alle Tiere aufnehmen deren Hilferuf uns erreicht. Da wir für unsere Hunde, Katzen, Meerschweinchen und Kaninchen keinesfalls ein Tierheim bauen werden, brauchen wir die Hilfe von tierlieben Menschen, die unsere Pflegetiere in ein liebevolles Zuhause aufnehmen möchten.
Auf dieser Seite werden Ihnen folgende Fragen beantwortet:

Was ist eine Pflegestelle?
Vermittlung des Pflegetieres
Versicherungsschutz
Pflegestellenverträge

Was ist eine Pflegestelle?

In einer Pflegestelle lebt ein Tier von der Übernahme des Vereins Familien für Tiere e.V. bis zu seiner Vermittlung in eine neue Familie. Das Pflegetier wird wie ein eigenes aufgenommen.

Sicher werden sie sich jetzt fragen, was auf sie zukommt wenn sie ein Tier in Pflege nehmen und das möchten wir hier erläutern:

Es kann, kurz gesagt, alles auf sie zukommen. Grundsätzlich ist es so, dass wir die Hunde ja auch nicht kennen und uns auf das verlassen müssen, was die Vorbesitzer uns erzählen und in der Regel sagen sie uns selten die ganze Wahrheit... Es kann durchaus sein, dass sie mit ihrem Pflegehund überhaupt keine Probleme haben, dass er sich in der Wohnung und ihrer Familie gegenüber tadellos benimmt, schön an der Leine läuft und stubenrein ist - es kann allerdings auch genau das Gegenteil eintreten.... Ihr Pflegehund ist ängstlich und nervös, macht aus diesem Grunde auch seine "Geschäfte" schon mal auf ihrem guten Berberteppich und knurrt ihren Mann an, weil er vielleicht schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht hat. All dies kann passieren und auch wenn es absolut problemlos läuft und ihr Gast sehr nett ist, so bedeutet es doch in den ersten Tagen immer eine gewisse Unruhe und Umstellung des gewohnten Tagesablaufs...

In einer Pflegestelle wird das Tier möglichst genau kennengelernt - unschöne Überraschungen (Charaktereigenschaften, Hobbys) können also schon im Vorfeld bei den neuen Besitzern ausgeräumt werden. Das verhindert häufig, dass ein Tier zum "Rückläufer" wird, also von seiner Familie wieder abgeben wird.

Sie sehen, Pflegestellen sind wichtig, um die Anfangsschwierigkeiten zu beheben und damit einer erfolgreichen Vermittlung den Weg zu ebnen.

Aber bis dahin ist es viel Arbeit, Geduld und Hingabe nötig, manchmal entstehen hohe Kosten. Sie bekommen ein Tier, was vielleicht geschlagen wurde, nur im Zwinger gehalten wurde, furchtbare Angst vor Menschen (besonders vor Männern und Kindern) , das sich aufgegeben hat.

So einem Tier wieder Vertrauen zu geben, es in eine Familie zu integrieren ist nicht leicht. Die Tiere sind überhaupt nicht erzogen, sind meist anfangs nicht stubenrein, bleiben nicht alleine, haben einen ausgeprägten Jagdtrieb, zerstören Ihre Möbel, schnappen auch mal, können überhaupt nicht an der Leine gehen und sind manchmal auch noch so schwer vermittelbar, dass sie ein halbes Jahr bis zur Vermittlung warten müssen.

Wenn Sie glauben, so einem Tier gewachsen zu sein, hätten wir sie gerne als Pflegestelle!

Natürlich sind nicht alle Tiere so, viele sind einfach und unkompliziert, machen viel Freude und sind nach kurzer Zeit schon vermittelt.

Vermittlung des Pflegetieres

Der Verein Familien für Tiere e.V. versucht über alle ihm zur Verfügung stehenden Medien (Homepage, Zeitung, Tierärzte) ein Zuhause für das Tier zu finden. Die Interessenten erhalten Ihre Telefonnummer, damit sie sich mit Ihnen in Verbindung setzen und das Tier kennen lernen können. Unsere Pflegestellen haben auch bei der Vermittlung ihrer Hunde immer ein Wörtchen mitzureden, da sie ja schließlich die Tiere am besten kennen und am sichersten beurteilen können, ob ein Tier zu dem entsprechenden "Bewerbern" passt. Ein schriftlicher Vermittlungsvertrag wird erst nach einem Besuch bei den neuen Besitzern (Vorkontrolle) abgeschlossen.

Versicherungsschutz

Unfälle, Verletzungen, Beißereien Ihres Pflegetieres sind versichert. Nicht versichert sind jedoch Verletzungen, Beschädigungen und ähnliches innerhalb der Pflegestelle. Über die Hunde, die wir aufnehmen und evtl. in einer Pflegestelle unterbringen, wissen wir in der Regel nur das, was uns von den Abgebenden mitgeteilt wird - und das erweist sich oft als falsch. Gravierende Probleme offenbaren sich erst nach Tagen oder Wochen. Möglicherweise ist das Pflegetier unsauber, bringt Flöhe oder/und Milben mit, verursacht Beißereien mit dem eigenen Hund, reagiert ablehnend oder aggressiv auf die Kinder, manchmal sogar auf die Pflegepersonen, kann nicht allein bleiben etc. Schäden, die das Pflegetier fremden Personen oder Sachen zufügt, sind durch die Vereinshaftpflicht abgedeckt. NICHT versichert sind Schäden innerhalb der Pflegefamilie, weder der verunstaltete Wohnzimmerteppich, noch das beschädigte Kinderspielzeug oder angenagte Schuhe oder der genähte Daumen...

Pflegestellenverträge

Wir machen mit unseren Pflegefamilien Pflegeverträge. Darin verpflichten Sie sich, das Tier bis zur Vermittlung unentgeltlich zu versorgen und ihm einen Familienanschluss zu gewähren. Futterkosten und Tierarztkosten werden auf Wunsch vom Verein getragen, jeder Tierarztbesuch muss aber mit uns abgesprochen werden. Welches Tier Sie aufnehmen wollen, bestimmen selbstverständlich Sie! Falls Probleme mit dem Tier entstehen, helfen wir natürlich auch alle zusammen, dass Problem zu lösen, das Tier eventuell anderweitig unter zu bringen. Sie werden damit nicht alleine gelassen!

Falls Sie also die Möglichkeit sehen uns mit einer Pflegestelle zu helfen, schreiben Sie uns eine kurze Nachricht!

Wenn sie sich vorstellen könnten einen Hund von uns in Pflege zu nehmen, dann füllen Sie bitte den Fragebogen aus oder rufen sie doch einfach einmal ganz unverbindlich an und wir informieren Sie gerne.

 

 

 

 

 

 

 

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